Vermittlung Magazin

Metal Goes Academia

Zum Phänomen der "Metal Studies" 

ESSAY
Sarah Chaker

Promovierte über Black- und Death Metal in einer vergleichenden empirischen Studie und arbeitet derzeit am Institut für Musiksoziologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

http://www.mdw.ac.at/ims/?PageId=2909

Das wissenschaftliche Interesse an Heavy Metal ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: Die Zahl an nationalen und internationalen Konferenzen nimmt beständig zu, ebenso das Maß an Publikationen speziell zum Thema, und auch im Bereich der Lehre werden vermehrt Veranstaltungen angeboten, die Heavy Metal zum Gegenstand haben. Dabei sind es überwiegend Nachwuchswissenschaftler/innen – meist mit persönlichem Bezug zum Thema – die den Prozess der akademischen Konsolidierung des Heavy Metal maßgeblich vorantreiben, wobei dieser inzwischen so weit fortgeschritten ist, dass von "Metal Studies" als einem eigenständigen Forschungsgebiet die Rede ist. Auch wenn innerhalb der scientific community teilweise noch bezweifelt wird, dass es die Metal Studies wirklich gibt – für die involvierten Forscher/innen ist ihre Existenz zweifellos Realität.

Dies ist insofern bemerkenswert, als eine solche Entwicklung für andere Formen populärer Musik nicht zu beobachten ist. So liegen etwa zu Techno, Rap oder Gothic Rock durchaus fundierte, zum Teil auch umfassende wissenschaftliche Erkenntnisse vor, doch von "Techno-", "Hip Hop-" oder "Gothic Studies" wird dennoch nicht gesprochen. Dies wirft Fragen auf: Was meint "Metal Studies" eigentlich genau? Was ist ihr Gegenstand? Was sind zentrale Fragen und Methoden? Ferner: Wie kommt es zum Phänomen der "Metal Studies"? Wer ist an ihrer Formierung beteiligt? Welche Aktivitäten sind im Einzelnen zu verzeichnen? Und worin liegen mögliche Motivationen der Beteiligten?

 

Zunächst also: Was sind "Metal Studies" bzw. was ist "Metal"? So banal die Frage auf den ersten Blick erscheinen mag, so schwer ist sie zu beantworten. Meist ist der Versuch einer Definition eher geeignet, den Standpunkt des Sprechenden zu erhellen als den eigentlichen Gegenstand. Dennoch lässt sich meines Erachtens – sehr allgemein gesprochen – zunächst festhalten, dass es sich bei "Metal" um eine bestimmte Form von Musik sowie um eine kulturelle und soziale Praxis handelt, die sich gegen Ende der 1960er Jahre, ausgehend von England und den USA, auszubilden begann, internationale Verbreitung fand und sich inzwischen in zahllose Sub-Stile ausdifferenziert. Ich bin nicht sicher, ob meine Kolleg/innen im Bereich der Metal Studies dieser Einschätzung zustimmen oder möglicherweise eine ganz andere Beschreibung wählen würden. Metal ist eben kein "Ding", das sich einfach festnageln lässt, sondern eine diskursive und signifizierende Praxis, und als solche befindet sie sich ständig im Flow, wodurch definitorische Schwierigkeiten vorprogrammiert sind. Was Metal also wann wo für wen und aus welchen Gründen ist, hängt von äußeren Umständen (räumlich, zeitlich, gesellschaftlich-kulturell) ebenso ab wie von individuellen Dispositionen und Motivationen. Dies ist auch der Grund, warum es in den Metal Studies weniger darum geht, eine eindeutige und allgemeingültige Antwort auf die Frage zu finden, was Metal ist (und was nicht), sondern darum, sich diesem Phänomen aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und so zu zeigen, was Metal alles sein kann. Diese Umkreisungen ermöglichen es in summa, den komplexen Gegenstandsbereich näher zu bestimmen, ohne ihn endgültig festzuschreiben. Metal wird so in wissenschaftlichen Publikationen und Vorträgen wahlweise als Musikform, als Lebensstil, als soziales System/ Subkultur/ Szene, als Markt, als Philosophie, als Ideologie oder als Diskurs untersucht und beschrieben, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Metal Studies sind demnach theoretisch und methodisch grundsätzlich interdisziplinär orientiert.

 

Wie kam es nun zu der Formierung der Metal Studies? Erste wissenschaftliche Annäherungsversuche an Heavy Metal lassen sich zu Beginn der 1990er Jahre und damit reichlich spät, nämlich gut 20 Jahre nach der Genese dieser Musik- und Kulturform, konstatieren, und auch dann erfolgten die Vorstöße zunächst noch sehr vereinzelt.

1991 legte die US-Soziologin Deena Weinstein ihre Monographie "Heavy Metal – A Cultural Sociology" vor (vgl. Weinstein 2000), 1993 folgte das Buch "Running with the Devil. Power, Gender, and Madness in Heavy Metal Music" des US-Musikwissenschaftlers und Profimusikers Robert Walser (vgl. Walser 1993). Beide Publikationen gelten innerhalb der Metal Studies inzwischen als Klassiker. Im deutschsprachigen Raum war es ebenfalls eine Frau – die Volkskundlerin Bettina Roccor –, welche sich des Themas erstmals dezidiert aus wissenschaftlicher Perspektive annahm, und zwar in ihrer Dissertation "Heavy Metal. Kunst. Kommerz. Ketzerei" aus dem Jahr 1996 (vgl. Roccor 2002).

Mit und seit der Jahrtausendwende ist die Zahl an akademischen Abschlussarbeiten, die Heavy Metal zum Gegenstand haben, signifikant gestiegen. Dies hängt meines Erachtens vor allem damit zusammen, dass in diesem Zeitraum viele der in den späten 1970er- und in den 1980er Jahren Geborenen ihre akademischen Ausbildungen an den Universitäten beendeten und damit eine Generation zum Zug kam (und kommt), die – zumindest teilweise und potentiell – von klein auf mit Heavy Metal sozialisiert wurde: metal natives1 sozusagen. Diese nutzen derzeit ihre Chance, die eigene Musik verstärkt zum Thema zu machen – in den Wissenschaften, aber auch im Kultur- und Medienbetrieb, was sich zum Beispiel darin zeigt, dass ein Massenmedium wie SpiegelOnline regelmäßig die "wichtigsten Metal-Alben des Monats" bespricht. Die Generation Metal beginnt, ihre Geschichte zu schreiben.

Als Initialzündung für die Etablierung der Metal Studies erwies sich die erste internationale Heavy-Metal-Konferenz "Heavy Fundametalism – Music, Metal & Politics", welche im November 2008 in Salzburg stattfand und von Niall Scott (Centre for Professional Ethics Lancashire) und Rob Fisher (Interdisciplinary.Net) initiiert wurde. 34 Forscher/innen u. a. aus den Disziplinen Philosophie, Musik- und Kulturwissenschaften sowie Soziologie, welche überwiegend aus den USA, Kanada, England, Finnland und Deutschland angereist waren, diskutierten drei Tage lang gemeinsam über die Geschichte des Heavy Metal, über Phänomenologien und Ästhetiken, über Geschlechter- und Identitätskonzepte, über soziale Implikationen und kulturelle Rückkopplungsprozesse, über Ethik, Religion und Politik, und gelangten so zu einer ersten internationalen Bestandsaufnahme des status quo der Metal-Forschung. Die Salzburger Konferenz war auch insofern bedeutend, als sie Metal-Wissenschaftler/innen aus aller Welt, welche bis dato weitgehend isoliert voneinander vor sich hingeforscht hatten, persönlich zusammenbrachte. Relativ neu dürfte für viele Teilnehmer/innen auch die Erfahrung gewesen sein, dass sich jede Rechtfertigung, was die Wahl des Untersuchungsgegenstands betrifft, von vornherein erübrigte und dieser stattdessen von allen Beteiligten selbstverständlich ernst genommen wurde. Der persönliche Kontakt zu Gleichgesinnten führte innerhalb kürzester Zeit zu der Entfaltung diverser Netzwerk-Aktivitäten, welche durch die von Florian Heesch und Michael Rappe an der Hochschule für Musik und Tanz Köln organisierte, zweite internationale Konferenz zum Thema "Heavy Metal and Gender" im Jahr 2009 weiter gefestigt und ausgebaut wurden.

 

Zu diesen Aktivitäten gehört zum Beispiel die Etablierung einer internationalen Mailingliste, über welche Metal-Forscher/innen seither regelmäßig miteinander in Kontakt treten, um sich über wissenschaftliche Neuerscheinungen, Berichte über Heavy Metal in den Massenmedien, auf der Suche nach spezieller Literatur etc. auszutauschen.

Die Institutionalisierung der Metal Studies soll ferner durch den Aufbau einer Datenbank zur internationalen Heavy-Metal-Forschung, welche in die Webseite der ISMMS (International Society für Metal Music Studies) integriert wird, weiter vorangetrieben werden, so zumindest die Idee von Brian Hickam und seinem Planungskomitee in den USA.

In Deutschland initiierte Rolf Nohr im Jahr 2010 im Zuge der Konferenz "Metal matters – Heavy Metal als Kultur und Welt" in Braunschweig das Blog "Metal matters"2, das nach wie vor über relevante und interessante Neuigkeiten rund um das Thema Metal informiert.

Im Rahmen der Wissensvermittlung steigt die Zahl an Heavy-Metal-spezifischen Lehrveranstaltungen seit einigen Jahren stetig.3

Daneben hat sich seit der ersten Konferenz in Salzburg die Zahl an nationalen und internationalen Heavy-Metal-Tagungen vervielfacht. Anfang April diesen Jahres wird etwa an der Bowling Green State University in Ohio eine internationale Konferenz zu "Heavy Metal and Popular Culture" veranstaltet. Erwähnt seien außerdem die auf eine Anregung von Florian Heesch zurückgehenden interdisziplinären Arbeitsgespräche zur Heavy Metal-Forschung, die seit dem Jahr 2011 jährlich unter dem Titel "Hard Wired" an wechselnden Standorten im deutschsprachigen Raum stattfinden. Selbige werden in diesem Jahr am 07.-08. Juni an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien abgehalten, das Arbeitsthema lautet: "Heavy Metal and Society".4

Einhergehend mit diesen vielfältigen Aktivitäten hat sich auch das Kontingent an wissenschaftlichen Publikationen über Heavy Metal massiv erweitert, wobei insbesondere die Zahl an (Beiträgen in) Sammelbänden stark zugenommen hat. Zu erwähnen ist hier beispielsweise die Aufsatzsammlung "The Metal Void" (vgl. Scott/Helden 2010), in welcher die Vorträge der oben erwähnten ersten globalen Heavy Metal Konferenz 2008 in Salzburg versammelt sind. Diese können unentgeltlich im Internet abgerufen werden. Gleiches gilt für den Sammelband der Folgekonferenz in Salzburg aus dem Jahr 2009 (vgl. Hill/Spracklen 2010). Zu erwähnen ist ferner die Publikation "Metal Matters: Heavy Metal als Kultur und Welt" (vgl. Nohr/Schwaab 2011), die auf Beiträgen der gleichnamigen Konferenz an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig im Jahr 2010 basiert, sowie die von Roman Bartosch herausgegebene Schriftenreihe "Heavy Metal Studies", deren erster Band "Lyrics und Intertextualität" 2011 erschien (vgl. Bartosch 2011). Daneben haben einzelne Forscher inzwischen weitere Monographien zum Thema Heavy Metal vorgelegt, so etwa Keith Kahn-Harris, der sich aus soziologischer Perspektive mit "Extreme Metal" befasst (vgl. Kahn-Harris 2007), Dietmar Elflein, der die "musikalische Sprache" des Heavy Metal erforscht (vgl. Elflein 2010), oder Pierre Hecker, der vor kurzem eine kulturwissenschaftliche Studie zu "Turkish Metal" publiziert hat (vgl. Hecker 2012).

 

Meines Erachtens haben die geschilderten vielfältigen Aktivitäten in ihrer Verknüpfung und Dichte dazu geführt, dass für den Heavy Metal gelang, was anderen Bereichen populärer Musik bisher verwehrt blieb: Die Entstehung und allmähliche Etablierung eines eigenständigen Forschungsgebiets. Darüber hinaus wurde und wird die Herausbildung der Metal Studies sicherlich auch durch die Leidenschaft begünstigt, mit der sich die meisten Forscher/innen ihrem Untersuchungsgegenstand zuwenden. Wer sich dazu entschließt, Metal zu seinem Forschungsthema zu machen, tut dies in aller Regel freiwillig und in dem Bewusstsein, dadurch in der scientific community mit großer Wahrscheinlichkeit als Exot eingeschätzt zu werden. Wenn dies billigend in Kauf genommen wird, dann meist deshalb, weil die Forscher/innen ein echtes Interesse an ihrem Gegenstand anleitet, das sich oft aus einem persönlichen Bezug zum Thema speist. Die Motivation der meisten im Bereich der Metal Studies aktiven Wissenschaftler/innen ist also primär intrinsisch. Das Bedürfnis, mit Hilfe wissenschaftlicher Mittel einige Fakten in Bezug auf Metal richtigzustellen, mag zwar durchaus auch eine Rolle spielen. So war die jahrzehntelange Stilisierung des Heavy Metal zu einem devianten Phänomen in den Massenmedien für viele der heutigen Metal-Forscher/innen mit Sicherheit eine prägende Erfahrung in Kindheit und Jugend. Dennoch stellt der Wunsch nach einer "Ehrenrettung" des Heavy Metal in aller Regel nicht das Leitmotiv dar, das die Wissenschaftler/innen in ihrem Streben antreibt. Im Vordergrund steht meiner Beobachtung nach eher das Anliegen, Heavy Metal in seiner Komplexität gerecht werden zu wollen und  ihn – gerade auch für Außenstehende – besser verstehbar zu machen.

Die Tatsache, dass Jungakademiker/innen ihr erworbenes kulturelles und soziales Kapital (Bourdieu) einsetzen, um "ihrer" Musik(-Kultur) in der Wissenschaftslandschaft einen Raum zu erobern und in der Geschichtsschreibung einen Platz zu sichern, ist nachvollziehbar, lässt sich aber auch kritisch reflektieren. Dass Studien über Heavy Metal, dessen Anhänger/innen –  und so auch seine Analysten – sich überwiegend aus der männlichen, weißen, gebildeten bürgerlichen Mittelschicht rekrutieren, mittlerweile ganze Bibliotheksregale füllen, während der populäre "Mainstream" – vom Kuschelrock über Ballermann-Hits bis hin zum Musikantenstadl – nur selten in den Blick gerät, ist insofern problematisch, als wir unsere Positionen im Wissenschafts- und Kulturbetrieb offensichtlich dazu nutzen, um eigene Vorstellungen von legitimer Kultur durchzusetzen, uns also als "Akteure der Konsekration" (Bourdieu) betätigen. Dass die Wahl des Untersuchungsgegenstandes nicht frei von persönlichen Vorlieben und Interessen erfolgt, wird in den Metal Studies durchaus gesehen und reflektiert. Dass wir damit aber auch darüber mitbestimmen, was in Erinnerung bleiben wird (und was nicht), wir mit unseren Forschungsaktivitäten also dazu beitragen, ein kulturelles Erbe zu konstruieren und festzuschreiben, ist ein Umstand, den wir in seiner Tragweite erkennen und stets mit bedenken sollten.

 

 

Sarah Chaker: Metal goes Academia. Zum Phänomen der "Metal Studies" (19.2.2013). terz.cc (ISSN 2225-8795), 1/2013 Metal zwischen Kitsch und Avantgarde, http://terz.cc/magazin.php?z=294&id=305.

 

 

 


 

Literatur:

 

Bartosch, Roman (Hg.)(2011): Heavy Metal Studies. Band 1: Lyrics und Intertextualität. Oberhausen: Verlag Nicole Schmenk.

 

Elflein, Dietmar (2010): Schwermetallanalysen. Die musikalische Sprache des Heavy Metal. Texte zur populären Musik 6. Bielefeld: Transcript.

 

Hecker, Pierre (2012): Turkish Metal. Music, meaning, and Morality in a Muslim society. Farnham/UK: Ashgate.

 

Hill, Rosemary/Spracklen, Karl (Hg.)(2010): Heavy Fundametalism: Music, Metal & Politics. Oxford/UK: Inter-Disciplinary Press. Online: http://www.inter-disciplinary.net/wp-content/uploads/2010/02/mmp2ever1150210.pdf 

 

Kahn-Harris, Keith (2007): Extreme Metal. Music and Culture on the Edge. Oxford: Berg Publishers.

 

Nohr, Rolf/Schwaab, Herbert (Hg.)(2011): Metal Matters. Heavy Metal als Kultur und Welt. Berlin u. a.: Lit Verlag.

 

Roccor, Bettina (2002): Heavy Metal. Kunst. Kommerz. Ketzerei. Inauguraldissertation im Fach Volkskunde an der Universität Regensburg. 3. Auflage. Berlin: Iron Pages.

 

Scott, Niall W. R./Helden, Imke von (Hg.)(2010): The Metal Void. First Gatherings. Oxford/UK: Inter-Disciplinary Press. Online: http://www.inter-disciplinary.net/wp-content/uploads/2010/04/mmp1ever3150410.pdf

 

Walser, Robert (1993): Running with the Devil. Power, Gender, and Madness in Heavy Metal Music. Middletown/Connecticut: Wesleyan University Press. 

 

Weinstein, Deena (2000): Heavy Metal. The Music and Its Culture. Revised Edition. Jackson/Tennessee: Da Capo Press. 

 



  1. In Anlehnung an den von Marc Prensky geprägten Begriff der "digital natives" für die von Kindesbeinen an mit digitalen Medien Aufgewachsenen.
  2. Vgl. Metal Matters – das Blog: http://metal-matters-conference.blogspot.co.at/
  3. Einen guten Überblick über das Lehrangebot u. a. zu Heavy Metal bietet die Auflistung des Arbeitskreis Studium Populärer Musik e. V.: http://aspm.ni.lo-net2.de/info/lehrveranstaltungen.html. In Österreich bot Charris Efthimiou (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz) im Sommersemester 2012 erstmals eine Veranstaltung zu musikhistorischen und -analytischen Aspekten des Heavy Metal und Hard Rock an.
  4. Die Teilnahme an der Arbeitstagung als Besucher/in ist kostenfrei möglich, um Anmeldung via e-mail wird gebeten: chaker-s@mdw.ac.at.